Medienbericht
Offenbar deutlich höheres Defizit bei der Bundesagentur für Arbeit als erwartet

Das Defizit bei der Bundesagentur für Arbeit wird laut einem Medienbericht vermutlich deutlich höher ausfallen als bislang erwartet.

    Die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit, vor dem Bürogebäude ist das rot-weiße Logo zu sehen.
    Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet ein höheres Defizit als erwartet. (Imago / Ardan Fuessmann)
    Nach Informationen der Zeitung "Die Welt" rechnet die Bundesregierung für das Jahresende mit einem Minus von mehr als fünf Milliarden Euro. Das Blatt beruft sich dabei auf Insider. Die Bundesagentur selbst befürchte sogar ein Defizit von bis zu acht Milliarden, heißt es weiter. Grund seien ⁠die angespannte Wirtschaftslage ⁠und die ⁠voraussichtlich höheren Arbeitslosenzahlen im Jahresdurchschnitt. Das führe zu ⁠deutlich mehr Ausgaben für das Arbeitslosengeld als ⁠bisher geplant.
    Die Bundesagentur war im November in ihrer ​letzten Haushaltsplanung für das laufende Jahr noch von einem Defizit in Höhe von knapp vier Milliarden Euro ausgegangen. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber der Zeitung, dass diese Prognose nicht mehr zutreffe, nannte aber keine konkreten neuen Zahlen.
    Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.