
Laut Prognosen mehrerer Medien kommt er auf 68 bis 73 Prozent der Stimmen. Seinem Kontrahenten, dem Rechtspopulisten Ventura, werden zwischen 27 und 33 Prozent zugesprochen. Damit dürfte Seguro die Nachfolge des seit zehn Jahren amtierenden konservativen Staatschefs Rebelo de Sousa antreten. Die anderen Parteien der Mitte hatten zur Wahl des Sozialisten aufgerufen.
Stimmberechtigt waren rund elf Millionen Menschen. Die Wahl lief trotz der derzeitigen Winterstürme in dem Land weitgehend störungsfrei. Der Präsident hat in Portugal hauptsächlich repräsentative Aufgaben, aber dennoch relativ viele Befugnisse. So kann er sein Veto gegen Gesetze einlegen, das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen.
Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
