Mittwoch, 07. Dezember 2022

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Olympia 2024
Paris bangt um Zuschlag für Sommerspiele

Das Internationale Olympische Komitee inspiziert derzeit die Bewerberstädte für die Olympischen Spiele 2024. Erst war Los Angeles dran, nun folgt in diesen Tagen Paris. Weil es kaum Widerstand gegen die geplanten Sommerspiele gab, konnte sich die französische Metropole Chancen ausrechnen. Bis jetzt jedenfalls.

Von Jürgen König | 16.05.2017

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    Tony Estanguet, Vize-Präsident des Pariser Olympischen Komitees (picture alliance dpa / Etienne Laurent EPA)
    Paris zittert um seine Olympia-Kandidatur - seit bekannt wurde, dass die Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees vom Auftritt des Mitbewerbers Los Angeles geradezu begeistert war. Seit dem Wochenende sind die IOC-Offiziellen nun an der Seine. Tony Estanguet, der Vizepräsident des französischen Bewerbungskomitees, setzt ganz auf die Umweltaspekte der Pariser Pläne:
    "Wir haben wirklich viel unternommen, um das IOC auf das Besondere der Pariser Standorte hinzuweisen. Wir können 22 Sportstätten im Umkreis von 10 Kilometern austragen und sie werden zu 95% mit bereits existierenden, öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein – das ist für uns ein Schlüsselargument gegenüber dem IOC."
    Am Sonntag, nur Stunden nach seiner Amtsübernahme, hatte sich Staatspräsident Emmanuel Macron zum prominentesten Fürsprecher der Paris-Bewerbung gemacht: er unterstütze sie voll und ganz sagte er und lud das IOC-Komitee für heute Vormittag in den Elysee-Palast ein.