
Das Defizit ergibt sich demnach aus 230 Millionen Euro höheren Kosten und 80 Millionen Euro geringeren Einnahmen. Die Gründe dafür sind bisher nicht bekannt. Die Erlöse aus dem Merchandising-Verkauf sind zudem noch nicht vollständig beziffert. Das Gesamtbudget der Stiftung war von ursprünglich knapp 1,4 Milliarden Euro auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen.
Die Stiftung wird unter anderem von den beteiligten Regionen Lombardei, Venetien, Trentino und Südtirol getragen. Sie wurden aufgefordert, zur Deckung des Defizits beizutragen. Offen ist noch, ob das Internationale Olympische Komitee sie dabei unterstützt. Im Gespräch ist eine Zahlung von rund 100 Millionen Euro.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
