
Wie die in den Niederlanden ansässige Organisation mitteilte, fanden ihre Experten im Mai zusammen mit den syrischen Behörden dutzende Bestände in Gebieten um Hama, Homs und Latakia. Diese galten während des Bürgerkriegs als Hochburgen der früheren Regierung unter dem langjährigen Machthaber Assad. Zudem wurden den Angaben zufolge tausende Seiten Dokumente zum früheren syrischen Chemiewaffenprogramm gefunden.
Die neue syrische Führung hatte nach dem Sturz Assads im Dezember 2024 zugesagt, verbliebene Chemiewaffenbestände zu beseitigen und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Die OPCW hatte der Assad-Regierung wiederholt den Einsatz chemischer Waffen im Bürgerkrieg vorgeworfen. Diese wies die Anschuldigungen stets zurück.
Diese Nachricht wurde am 27.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
