
Wie die in den Niederlanden ansässige Organisation mitteilte, fanden ihre Experten zusammen mit syrischen Behörden Dutzende Bestände in Gebieten um Hama, Homs und Latakia. Die Regionen galten während des Bürgerkriegs als Hochburgen des Regimes von Langzeit-Machthaber Assad. Zudem seien Tausende Seiten Dokumente zum früheren Chemiewaffen-Programm gefunden. Die neue Führung Syriens hatte nach dem Sturz Assads Ende 2024 zugesagt, verbliebene Giftgas-Bestände zu beseitigen und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.
Die OPCW hatte dem Assad-Regime wiederholt den Einsatz chemischer Waffen im Bürgerkrieg vorgeworfen. Dieses wies die Vorwürfe stets zurück.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
