
OpenAI habe sich nicht genügend Zeit genommen, bevor es der Nutzung seiner KI-Modelle in den geheimen Cloud-Netzwerken des Ministeriums zugestimmt habe, kritisierte die Managerin auf X.
OpenAI hatte Ende Februar eine Einigung mit dem Militär bekannt gegeben, nachdem nur kurz zuvor US-Präsident Donald Trump die Bundesbehörden angewiesen hatte, Geschäfte mit dem eigentlichen Vertragspartner, den OpenAI-Rivalen Anthropic, einzustellen. Anthropic hatte Garantien dafür gefordert, dass seine KI nicht für vollständig autonome Waffen oder zur Massenüberwachung in den USA eingesetzt wird. Das Verteidigungsministerium hatte dem aber nicht zustimmen wollen.
"KI spielt eine wichtige Rolle für die nationale Sicherheit", schrieb Kalinowski. "Aber die Überwachung von Amerikanern ohne richterliche Aufsicht und tödliche Autonomie ohne menschliche Autorisierung sind Grenzen, die mehr Überlegung verdient hätten, als sie bekommen haben." Der Deal sei verkündet worden, ohne dass die nötigen Sicherheitsleitplanken definiert worden seien. Es handele sich dabei in erster Linie um ein Problem der Unternehmensführung, hieß es in einem weiteren Beitrag. Solche Entscheidungen seien zu wichtig, um sie zu überstürzen.
OpenAI wies die Kritik zurück. Das Unternehmen bekräftigte, seine "roten Linien" würden den Einsatz der Technologie für inländische Überwachung oder autonome Waffen ausschließen.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
