
Der Ministeriumssprecher erklärte weiter, die Fähigkeiten von KI-Modellen nähmen massiv zu, das verändere auch die Bedrohungslage massiv. Entsprechend werde auch gehandelt: So habe der Nationale Sicherheitsrat etwa beschlossen, ein KI-Sicherheitsinstitut zu gründen. Der stellvertretende Regierungssprecher Meyer sagte, die Bundesregierung nehme die Entwicklungen, die mit KI einhergehen, sehr ernst. Es gehe nicht nur um die Regulierung von KI, sondern auch um Know-how. Es solle ein Rahmen geschaffen werden, mit dem in Europa eigene KI-Modelle erfolgreich sein könnten.
EU-Politiker verlangen Konsequenzen
Die FDP-Europaabgeordnete Hahn schrieb, es dürfe nicht passieren, dass eine KI außerhalb des gesteckten Rahmens eigenständig agiere. Der Vorfall zeige, wie wichtig es sei, dass aus Europa eigene wirkmächtige KI komme, damit europäische Unternehmen und Infrastruktur effektiv geschützt würden vor den Angriffen der nächsten KI-Generation. Die Grünenpolitikerin Geese sagte dem Magazin Spiegel, der eigenständige Einbruch von OpenAI-KI in ein anderes Unternehmen gefährde die gesamte Wirtschaftsordnung.
Der Fraktionschef der Linken im EU-Parlament, Schirdewan, erklärte, der Zwischenfall zeige, dass Konzerne wie OpenAI im ungebremsten Kampf um die stärkste KI die Kontrolle über ihre eigenen Technologien verlören. Profitgier löse kein Problem, sondern schaffe ein existenzielles Bedrohungsszenario für die Menschheit.
KI-Modell startet selbstständig Cyberangriff
Der US-Konzern OpenAI hatte zuvor mitgeteilt, dass sich seine KI-Modelle bei einem Test selbständig gemacht und eigenständig einen Hackerangriff auf eine Programmierplattform unternommen hätten. Es handele sich um einen "nie dagewesenen Cybervorfall", erklärte das Unternehmen aus San Francisco. Der Konzern kündigte an, seine Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.
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Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
