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Oper KölnHommage zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll

Komponist Helmut Oehring hat zwei Texte des Schriftstellers Heinrich Böll zu einem "dokupoetischen Instrumentaltheater" verarbeitet. Das Werk mit Textrezitation, Gesang, Instrumentalklängen, Schauspiel und Live-Elektronik hat unseren Autor nicht komplett überzeugt: "Einfach zu viel Dokumentation".

Egbert Hiller im Gespräch mit Christoph Vratz | 11.12.2017

Szene aus "Kunst muss (zu weit) gehen"
Helmut Oehring hat für die Inszenierung mit Librettistin Stefanie Wördemann und Klangregisseur Torsten Ottersberg zusammengearbeitet (Paul Leclaire)
Am 21. Dezember 2017 wäre der Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll 100 Jahre alt geworden. Der Berliner Komponist Helmut Oehring schrieb ein Werk mit dem Titel "Kunst muss (zu weit) gehen oder der Engel schwieg". Es basiert maßgeblich auf Texten von Heinrich Böll.
Die Uraufführung dieses Auftragswerks der Oper Köln anlässlich Bölls 100. Geburtstag fand im Staatenhaus, der Ersatzspielstätte der Oper Köln statt.