
Die Opfer, darunter 90 Zivilisten, seien am Sonntag in einer Ortschaft nahe der Grenze zum Sudan getötet worden, heißt es von Seiten der Verwaltung des Gebiets Ruweng. Die UNO-Mission im Südsudan erklärte in einer Stellungnahme, dass nach dem Angriff rund 1.000 Menschen in ihrer dortigen Basis Zuflucht gesucht hätten.
Der Südsudan hatte sich 2011 vom Sudan abgespalten. Der jüngste Überfall ist Teil einer Gewaltwelle, die das Land in den vergangenen Monaten erfasst hat. Anhänger von Präsident Kiir kämpfen dabei gegen Unterstützer des unter Hausarrest stehenden Oppositionsführers Machar.
Diese Nachricht wurde am 02.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
