
Linken-Politikerin Bock verwies in der Debatte im Bundestag auf Artikel 20a des Grundgesetzes, wonach ein neues Gesetz nicht zu höheren klimaschädlichen Emissionen führen dürfe. Grünen-Fraktionschefin Dröge kritisierte, das Vorhaben der Regierung führe zu steigenden Kosten für Mieter und Unternehmen. Der AfD-Politiker Scheirich forderte die Abschaffung aller staatlichen Vorgaben in der Energiepolitik.
Eine zentrale Änderung des Gebäudemodernisierungsgesetzes sieht vor, dass der Einbau neuer Öl- und Gas-Heizungen erlaubt bleibt. Allerdings soll bis 2040 der Anteil von CO2-neutralen Brennstoffen schrittweise erhöht werden. Wirtschaftsministerin Reiche von der CDU sagte im Bundestag, die Bundesregierung ersetze Heizungszwänge durch Technologieoffenheit und ziehe damit einen Schlussstrich unter eine Politik des Misstrauens.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
