
Unter den aktuellen Umständen könne das vom Wahlamt verkündete Resultat und die Erklärung von Amtsinhaber Maduro zum Sieger nicht akzeptiert werden, heißt es in einem Bericht der Wahlbeobachter des Staatenbundes. Darin wird kritisiert, dass die venezolanische Regierung während des gesamten Wahlprozesses ihren repressiven Apparat dazu genutzt habe, das Wahlergebnis zu verfälschen.
Oppositionsführerin Machado kündigte neue Proteste an. Bereits gestern hatten sich Hunderttausende in dem südamerikanischen Land an Demonstrationen beteiligt. Dabei kamen mindestens sechs Menschen ums Leben; knapp 750 Personen wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft festgenommen.
Die als regierungstreu geltende venezolanische Wahlbehörde hatte Amtsinhaber Maduro ungeachtet von Betrugsvorwürfen der Opposition und internationaler Kritik zum Sieger der Wahl erklärt. Das Oppositionsbündnis sieht dagegen sich selbst deutlich vorne.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.