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Türkei
Oppositionsbündnis einigt sich auf gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten

Das Oppositionsbündniss in der Türkei hat sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl geeeinigt.

    Die Vorsitzenden der Parteien stehen nebeneinander auf einer dunklen Bühne und halten jeweils das Programm in den Händen.
    Archivbild - da war das Bündnis noch komplett: Die Mitglieder der sechs Oppositionsparteien stelten am 30.1 in Ankara ihr Programm für die Wahlen vor. (Burhan Ozbilici / AP / dpa )
    Es handelt sich um den Vorsitzenden der größten Oppositionspartei CHP, Kemal Kilicdaroglu. An der Kandidatenfrage wäre das Sechser-Bündnis beinahe zerbrochen. Eine Partei schied vorübergehend aus der Gemeinschaft aus. Die Opposition ist in der Türkei seit Jahren gespalten. Zuletzt hatte sie aber ihre Zusammenarbeit verstärkt, nachdem sie bei den Kommunalwahlen in Istanbul und Ankara die AKP-Partei von Präsident Erdogan geschlagen hatte.
    Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sind für den 14. Mai angesetzt. Erdogan strebt eine weitere Amtszeit an.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.