Wahlkampf in Ungarn
Oppositionsführer Magyar wirft Ministerpräsident Orban "Hetze" und "Drohungen" vor

Im ungarischen Wahlkampf hat Oppositionsführer Magyar Ministerpräsident Orban scharf angegriffen.

    Der ungarische Oppositionspolitiker Peter Magyar spricht in ein Mikrofon.
    Weite Teile der ungarischen Bevölkerung wünschen sich einen Machtwechsel. Oppositionsführer Peter Magyar ist für viele ein Hoffnungsträger. (picture alliance / NurPhoto / Balint Szentgallay)
    Orban sei nur zu "Hetze" und "Drohungen" fähig, nicht aber zur Auseinandersetzung mit Ungarns tatsächlichen Problemen, sagte Magyar vor Anhängern in Budapest. Der Regierungschef hatte die Opposition in Ungarn gestern als "Schöpfung Brüssels" und Marionette bezeichnet. Hinter Magyars Partei Tisza ständen die deutschen EU-Politiker Weber und von der Leyen. Sie seien die eigentlichen Gegner, meinte Orban in einer Rede zur Lage der Nation.
    Die Tisza-Partei von Magyar liegt in den Umfragen bis zu zehn Punkte vor Orbans Fidesz. Die Parlamentswahlen sind für den 12. April geplant.
    Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.