
Der designierte Nachfolger von Ministerpräsident Orbán traf sich am Nachmittag mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Am Abend stand noch ein Termin mit Ratspräsident Costa auf dem Programm.
Derzeit werden für Ungarn vorgesehene EU-Mittel von rund 17 Milliarden Euro zurückgehalten. Das liegt unter anderem an den Defiziten in dem Land im Bereich der Rechtsstaatlichkeit. Damit das Geld freigegeben wird, müssen etwa Mängel bei der Korruptionsbekämpfung beseitigt werden. Brüssel fordert zudem Maßnahmen, um die Unabhängigkeit der Justiz wieder zu stärken.
Magyar sagte, ihm gehe es vor allem um die Freigabe von 10,4 Milliarden Euro aus dem während der Corona-Pandemie geschaffenen EU-Wiederaufbaufonds. Dafür läuft Ende August eine Frist ab.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
