Agrarministerkonferenz
Organisationen mahnen den Schutz von Wasser als Gemeingut an

Ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und landwirtschaftlichen Gruppen warnt vor der Ausbeutung von Wasserressourcen durch Agrarkonzerne.

    Auf einem flachen Acker sprüht eine Beregnungsanlage in großen Bögen Wasser über das Feld. Es handelt sich um einen Kartoffelacker in einer ländlichen Region am Niederrhein.
    Ein Kartoffelacker wird künstlich bewässert. (picture alliance / Jochen Tack)
    Der Zusammenschluss übergab anlässlich einer internationalen Agrarministerkonferenz in Berlin eine Protestnote an das Landwirtschaftsministerium. Darin wird gefordert, das Recht auf angemessene Nahrung und Wasser im Abschlusskommuniqué der Konferenz zu verankern. Nach Angaben der Organisationen verlieren bäuerliche Betriebe, Hirtenvölker und Fischer auf der ganzen Welt zunehmend den Zugang zu Wasser, während große Agrarunternehmen von intensiver Bewässerung und Privatisierung profitieren.
    Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die kirchlichen Organisationen "Brot für die Welt" und "Misereor", das entwicklungspolitische Netzwerk "Inkota" sowie die "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft".
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.