Elitenmonitor
Ostdeutsche in Spitzenpositionen nach wie vor unterrepräsentiert

Ostdeutsche sind in Spitzenpositionen weiterhin unterrepräsentiert.

    Das Foto zeigt die Ostberauftragte der Bundesregierung Elisabeth Kaiser von der SPD.
    Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD) (picture alliance/dts-Agentur)
    Wie aus dem aktuellen Elitenmonitor hervorgeht, liegt der Anteil ostdeutscher Führungskräfte unverändert zu 2024 bei 12,1 Prozent. Besonders in den Bereichen Wirtschaft und Militär gibt es demnach wenig oder gar kein ostdeutsches Spitzenpersonal. Stark unterrepräsentiert seien Ostdeutsche auch in Leitungsfunktionen der Justiz, den Medien und dem Kulturbereich. Etwas besser sieht es laut Studie in der Verwaltung und in der Wissenschaft aus. Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Kaiser, rief dazu auf, bei der Besetzung von Führungspositionen darauf zu achten, Menschen mit vielfältigen Hintergründen einzustellen.
    Der Elitenmonitor wird von der Bundesregierung in Auftrag gegeben und von Wissenschaftlern der Universitäten Leipzig und Jena sowie der Fachhochschule Zittau/Görlitz herausgebracht. Die Forscher untersuchen dabei 3.000 Spitzenpositionen in zwölf Bereichen.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.