
Das geht aus einer Studie des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in Dresden hervor. Untersucht wurden dafür Fördermittel, die von 2014 bis 2020 aus dem Europäischen Regionalentwicklungsfonds und dem Europäischen Sozialfonds an Deutschland gingen. Fast zwei Drittel der insgesamt gezahlten 21 Milliarden flossen der Studie zufolge nach Ostdeutschland. Gestärkt wurden damit laut Dresdner Ifo-Institut vor allem wirtschaftsstärkere Städte und Hochschulstandorte, die im Ost‑ West‑ Vergleich noch Rückstände aufwiesen.
Der Vizechef des Instituts, Ragnitz, warnte angesichts der laufenden Verhandlungen über den EU-Finanzrahmen 2028 bis 2034 vor einer Kürzung der Gelder. Eine Einschränkung der EU‑ Förderung könne gravierende negative Auswirkungen haben, sagte Ragnitz mit Blick auf die angespannte Finanzlage vieler ostdeutscher Länder und Kommunen.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
