Vor Weltwirtschaftsforum in Davos
Oxfam prangert ungleiche Verteilung von Reichtum an

Vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos hat die Hilfsorganisation Oxfam die zunehmend ungleiche Verteilung von Reichtum auf der Welt angeprangert.

    Das Oxfam-Logo an einem Laden.
    Die Hilfsorganisation Oxfam findet die ungleiche Verteilung von Reichtum besorgniserregend. (picture alliance / dpa/ Tim Ockenden/PA )
    Das Vermögen von Milliardären habe 2025 mit 18,3 Billionen Dollar einen neuen Höchstwert erreicht, erklärte Oxfam. Während das reichste eine Prozent fast 44 Prozent des weltweiten Vermögens besitze, komme die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung auf lediglich 0,52 Prozent.
    Die Vorstandsvorsitzende von Oxfam Deutschland, Becker, sagte, besorgniserregend sei auch, dass sich die Wirtschaftsmacht der Superreichen immer deutlicher in politischer Macht niederschlage und die Demokratie aushöhle.
    Sie erneuerte die Forderung nach einer stärkeren Besteuerung von besonders Reichen. Die Einnahmen sollten in Maßnahmen für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Demokratiestärkung fließen.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.