
Das geht aus einer Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums für die Regierungsfraktionen hervor. Dadurch würde der Preis für eine Packung mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 schrittweise von aktuell 8 auf fast 12 Euro steigen. Das wären etwa 40 Cent mehr als bislang vorgesehen. Kanzleramtsminister Frei (CDU) ging zwar nicht auf Details ein, erklärte aber im ARD-Fernsehen, die Tabaksteuer solle auch eine ungesunde Lebensweise einschränken. Angesichts der geplanten Veränderungen zugunsten der Krankenhäuser und der stationären Versorgung müsse man im gesamten System darauf achten, dass es nicht zu einer Steigerung beim Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung komme. Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Streeck, nannte die deutliche Erhöhung der Tabaksteuer eine richtige Entscheidung. Der Preis sei einer der wirksamsten Hebel, um Jugendliche vom Einstieg abzuhalten und Raucher beim Ausstieg zu unterstützen, sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Rundschau".
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
