
Das ist das Ergebnis einer heute vorgestellten unabhängigen Studie im Auftrag der örtlichen Universität. Darin ist von 210 Hinweisen auf Beschuldigte die Rede, die rund 490 Kinder und Jugendliche missbraucht haben sollen. Vor einigen Jahren hatte die katholische Deutsche Bischofskonferenz noch von 111 Geistlichen gesprochen. Die Autoren der aktuellen Studie erklärten, oft sei versucht worden, die Fälle zu vertuschen und die Täter zu schützen. So seien etwa Opfer und ihre Familien unter Druck gesetzt worden, Anzeigen gegen Priester zurückzuziehen.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
