Islamabad
Pakistan bemüht sich um Deeskalation im Iran-Krieg - Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu zweitägigen Gesprächen eingetroffen

In Pakistan sind die Außenminister Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens eingetroffen, um über eine Deeskalation des Iran-Krieges zu beraten.

    Der türkische Außenminister Hakan Fidan (5. von links) trifft sich in Islamabad mit dem pakistanischen Außenminister Muhammad Ishaq Dar (5. von rechts). Sie sitzen zusammen mit weiteren Staatsbeamten im Kreis um einen Tisch.
    Der türkische Außenminister Hakan Fidan trifft Pakistans Außenminister Muhammad Ishaq Dar in Islamabad. (picture alliance / Anadolu / Turkish Foreign Ministry / Handout)
    Bei dem bis morgen geplanten Spitzentreffen in Islamabad sollen sie auch mit Pakistans Premierminister Sharif zusammenkommen. Dieser hatte gestern mit Irans Präsident Peseschkian telefoniert und dabei bekräftigt, dass Pakistan die anhaltenden israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran verurteile.
    Pakistan teilt sich eine rund 900 Kilometer lange Grenze mit dem Iran und bemüht sich um diplomatische Vermittlung im Krieg. So tauscht Islamabad unter anderem Botschaften zwischen den USA und der iranischen Führung aus.
    Bundesaußenminister Wadephul hatte am vergangenen Freitag indirekte Kontakte zwischen den USA und dem Iranim Deutschlandfunk bestätigt und erklärt, momentan liefen Vorbereitungen für direkte Gespräche, die bald in Pakistan stattfinden könnten.
    Diese Nachricht wurde am 29.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.