Iran-Krieg
Pakistan fordert von Trump Aufschub des Ultimatums

Pakistan hat eine Verlängerung des US-Ultimatums an den Iran sowie eine zeitweise Öffnung der Straße von Hormus gefordert.

    Ein iranischer Freiwilliger räumt Schutt in einem zerstörten Gebäude in der Stadt Karaj weg.
    Ein iranischer Freiwilliger räumt Schutt in einem zerstörten Gebäude in der Stadt Karaj weg. (picture alliance / NurPhoto / Morteza Nikoubazl)
    Der pakistanische Ministerpräsident Sharif teilte im Onlinedienst X mit, die diplomatischen Bemühungen schritten stetig voran und könnten in naher Zukunft zu substanziellen Ergebnissen führen. Er bat US-Präsident Trump, die Frist zur Öffnung der strategisch wichtigen Seestraße um zwei Wochen zu verschieben. Das Ultimatum, in dem Trump mit massiven Angriffen gedroht hatte, läuft um zwei Uhr in der Nacht aus. Zugleich appellierte Sharif an die Führung in Teheran, die Blockade der Route vorerst aufzuheben und einer Waffenruhe zuzustimmen. Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, eine Antwort auf den Vorschlag werde folgen. Neben Pakistan vermitteln unter anderem die Türkei, Saudi-Arabien und Ägypten in dem Krieg.
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.