Diplomatie
Pakistan und China sprechen über Situation im Iran-Krieg

Vertreter Pakistans haben in Peking Gespräche über den Krieg im Iran geführt.

    Der pakistanische Regierungschef Sharif in der Großen Halle des Volkes in Peking
    Der pakistanische Regierungschef Sharif in der Großen Halle des Volkes in Peking (VCG / IMAGO)
    Ministerpräsident Sharif und Armeechef Munir trafen mit Chinas Präsident Xi und Regierungschef Li zusammen. Sharif dankte der chinesischen Führung für die Förderung des Friedens in der Golfregion. Die Dinge bewegten sich in die richtige Richtung. Am Wochenende war der pakistanische Armeechef zu Verhandlungen in Teheran. Das iranische Regime bekräftigte, dass es zunächst ein Ende des Kriegs brauche, bevor man über Themen im Zusammenhang mit dem Atomprogramm verhandle. Ein Sprecher erklärte, derzeit werde nicht über die Einzelheiten des Nuklearprogramms gesprochen. Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi wollen laut der Nachrichtenagentur Irib Gespräche mit der Führung Katars in Doha führen. US-Präsident Trump rief mehrere muslimisch geprägte Staaten wie Katar und Saudi-Arabien auf, im Zuge der Verhandlungen ihre Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Trump schrieb auf seiner Online-Plattform, für diese Länder sei es verpflichtend, die Abraham-Abkommen zu unterzeichnen.
    Die diplomatischen Bemühungen zielen auf ein Ende des von den USA und Israel begonnenen Kriegs gegen den Iran. Zentrale Konfliktpunkte sind das iranische Atomprogramm und die Kontrolle über die Straße von Hormus.
    Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.