Islamabad
Pakistanische Regierung übt sich vor den Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran in Optimismus

Kurz vor dem geplanten Beginn der ersten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der pakistanische Außenminister Dar seine Hoffnung auf konstruktive Gespräche bekräftigt.

    Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar sitzt an einem Tisch und gestikuliert.
    Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar (Archivbild) (IMAGO / Anadolu Agency / IMAGO / Russian FM Press Service)
    Dar bestätigte zudem, dass die US-Delegation unter Vizepräsident Vance heute früh in Islamabad eingetroffen ist. Die iranischen Unterhändler waren bereits in der vergangenen Nacht vor Ort.
    Pakistan fungiert als Verhandler zwischen den Kriegsparteien. Dar betonte, man habe den Wunsch, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine "dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt" zu finden.
    UNO-Generalsekretär Guterres forderte von den Kriegsparteien, die Gespräche in Pakistan mit dem Ziel nutzen, die Lage zu deeskalieren und eine Rückkehr zu Feindseligkeiten zu verhindern.
    Die USA und der Iran wollen heute einen Versuch unternehmen, die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe zu festigen. Die Positionen beider Seiten liegen weit auseinander. Teheran verlangt unter anderem ein Ende der israelischen Angriffe auf die iran-treue Hisbollah-Miliz im Libanon. Die USA fordern die umgehende Wiederöffnung der Straße von Hormus. Auch das iranische Atom- und Raketenprogramm spielt eine Rolle.
    Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.