
Sebastia, das biblische Samaria, wird von Wissenschaftlern als die Hauptstadt des antiken Königreichs Israel betrachtet. Gemäß christlicher und islamischer Überlieferung wurde Johannes der Täufer dort begraben.
Israel hatte das Komitee zuvor aufgefordert, die Aufnahme abzulehnen. Das Außenministerium warf der palästinensischen Delegation eine einseitige Kampagne vor, bei der Sebastia fälschlicherweise als Ort in einer Notlage dargestellt werde. Die Palästinenser argumentieren mit Enteignungen an der archäologischen Stätte durch die israelischen Besatzungsbehörden.
Die Unesco nahm auch mittelalterliche Burgen im Libanon in die Weltkulturerbeliste und in die Liste des bedrohten Welterbes auf.
Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
