Brasilien
Papageien und Schildkröten bei Razzien gegen Tierhandel gerettet

Die Polizei in Brasilien hat bei Razzien gegen Tierhändler 45 Menschen festgenommen und hunderte exotische Tiere gerettet.

    Auf diesem vom Staatssekretariat für Umwelt und Nachhaltigkeit von Rio de Janeiro (SEAS) zur Verfügung gestellten Bild zeigt ein Mitarbeiter der SEAS einen Tukan, der zum illegalen Verkauf bestimmt war.
    Großer Schlag gegen den illegalen Tierhandel in Brasilien (Fabiano Veneza/SEAS RJ/dpa)
    Mehr als 1.000 Beamte waren an dem Einsatz in Rio de Janeiro und weiteren Bundesstaaten beteiligt. Die Polizei sprach vom größten Einsatz in der Geschichte Brasiliens zur Bekämpfung des Handels mit Wildtieren. Den Angaben zufolge konnten 700 Tiere, darunter Papageien, Schildkröten, Affen sowie eine Python gerettet werden.
    Nach Schätzungen einer brasilianischen Nichtregierungsorganisation werden jedes Jahr 38 Millionen Tiere im Land gefangen. 90 Prozent der Tiere sterben demnach bereits, bevor sie einen Käufer erreichen.
    Diese Nachricht wurde am 17.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.