Besuch auf den Kanaren
Papst fordert sichere Wege für Migranten

Papst Leo hat bei seinem Besuch auf den Kanarischen Inseln sichere und legale Wege für Migration verlangt.

    Arguineguin: Papst Leo XIV. wirft einen Blumenstrauß ins Meer, flankiert von Migranten, während eines Treffens mit Organisationen, die mit Migranten arbeiten.
    Papst Leo XIV. besucht Spanien (Alessandra Tarantino / AP / dpa / Alessandra Tarantino)
    Die Menschenwürde erfordere dies, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche
    in der Hafenstadt Arguineguín. Es reiche nicht aus, Ankünfte zu verwalten, Zahlen zu verteilen, Grenzen verstärkt zu sichern oder Todesfälle zu beklagen, mahnte der Papst. Er äußerte sich an jenem Ort, der zum Symbol einer humanitären Notlage wurde. An einem Kai des Hafens von Arguineguín mussten im August 2020 zeitweise fast 3.000 Menschen unter prekären Bedingungen ausharren, obwohl der Bereich nur für etwa 500 Personen ausgelegt war. Die Kanaren sind seit vielen Jahren ein Knotenpunkt der Fluchtbewegung von Afrika über den Atlantik nach Europa.
    Diese Nachricht wurde am 11.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.