
In einem Grußwort beklagte das Kirchenoberhaupt die Gefährdung von Menschenrechten durch Antisemitismus, Rassismus und weiterem Extremismus.
Zuvor hatte Bundespräsident Steinmeier den Bedeutungsverlust der Kirchen bedauert. Einige Ursachen seien selbstgemacht, sagte der Bundespräsident und nannte den massenhaften sexualisierten Machtmissbrauch und die lange Geschichte der Vertuschung.
Das bis Sonntag dauernde Treffen steht unter dem Motto "Zukunft hat der Mensch des Friedens". Erwartet werden etwa 20.000 Teilnehmer. Insgesamt sind rund 500 Veranstaltungen geplant, unter anderem mit Bundeskanzler Scholz und Vizekanzler Habeck.
Diese Nachricht wurde am 30.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.