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Abschluss der Weltsynode
Papst Franziskus: Kirche muss aufstehen

Zum Abschluss der Weltsynode hat Papst Franziskus die Katholiken dazu aufgerufen, sich aktiv und mutig für die Zukunft der Kirche zum Wohl aller Menschen einzusetzen.

    Papst Franziskus feiert den Abschlussgottesdienst zur Weltsynode
    Papst Franziskus im Petersdom (IMAGO / ZUMA Press / IMAGO / Fabio Frustaci)
    Angesichts der Herausforderungen dieser Zeit, könne man nicht sitzen bleiben, sagte Franziskus im Petersdom in Dom. Mit Nachdruck warnte er die in einigen Ländern der Erde von Krisen geplagte katholische Kirche vor Stillstand und Selbstbespiegelung.
    Der Papst äußerte große Dankbarkeit für die finale Phase des seit drei Jahren laufenden katholischen Reformprojekts Weltsynode, das gestern Abend ein Abschlussdokument verabschiedet hatte. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, bewertete den Inhalt des Papiers als etwas zaghaft. Umstritten war inbesondere eine größere Mitsprache von Frauen in der katholischen Kirche. So erklärten die Synodalen, dass die Frage des Zugangs von Frauen zum diakonischen Dienst offen bleibe.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.