Religion
Papst kritisiert Segnung homosexueller Paare - "Könnte für Uneinigkeit in der katholischen Kirche sorgen"

Papst Leo der Vierzehnte hat sich kritisch zur Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche in Deutschland geäußert.

    Kamerun, Douala: Papst Leo XIV. kommt in einer Prozession zur Feier der Messe am Japoma-Stadion.
    Papst Leo XIV. in Kamerun (Andrew Medichini / AP / dpa / Andrew Medichini)
    Er sagte auf dem Rückflug von seiner Afrika-Reise, das Thema könne für Uneinigkeit in der katholischen Kirche sorgen. - Insbesondere in Afrika wird die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare abgelehnt. 
    Leo reagierte damit auf den früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, der kürzlich in seinem Bistum München und Freising solche Segnungen zugelassen hatte. Grundlage dafür ist eine Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken aus dem vergangenen Jahr.
    Der frühere Papst Franziskus hatte das Ende 2023 mit Einschränkungen erlaubt.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.