
In seiner Rede vor Politikern, Diplomaten und Geistlichen im Königspalast in Madrid sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche, offenbar wachse heutzutage die Versuchung, durch das Schüren von Polarisierung an Beliebtheit zu gewinnen. Im Zeitalter neuer Technologien wie Social-Media-Plattformen oder Künstlicher Intelligenz werde die Menschenwürde verletzt und verschärften sich Vorurteile. Leo beklagte, so werde kritisches Denken geschwächt. Sich dem entgegenzusetzen, könne eine besondere Berufung für Europa sein. Dies könne beispielsweise durch eine freie und qualitativ hochwertige Bildung und die Kultur geschehen, fügte der Papst hinzu.
Leo hält sich insgesamt eine Woche in Spanien auf.
Diese Nachricht wurde am 06.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
