
Es liege überhaupt nicht in seinem Interesse, mit Trump über den Iran-Krieg zu streiten, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche während eines Fluges von Kamerun nach Angola. Er werde jedoch weiter die christliche Botschaft des Friedens predigen.
In einer Rede in der kamerunischen Stadt Bamenda hatte der Papst eine Welt angeprangert, die von einer Handvoll Tyrannen zerstört werde. Leo erklärte nun, dies sei von Teilen der Presse als Antwort auf Trump interpretiert worden. Die Rede sei aber schon vor zwei Wochen und damit vor der Auseinandersetzung mit dem US-Präsidenten entstanden.
Trump hatte Leo nach einer Reihe von Friedensappellen aus dem Vatikan eine "schreckliche" Außenpolitik vorgeworfen, was Empörung unter Gläubigen und in der Politik auslöste.
Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
