
Verschiedene Konflikte hätten in Kamerun tiefes Leid verursacht, sagte der Papst in der Hauptstadt Jaunde. Leo kam zu Beginn seines dreitägigen Aufenthalts mit Präsident Biya zusammen, der in Kamerun seit mehr als vier Jahrzehnten an der Macht ist. Ausdrücklich mahnte Leo auch die Regierung, sich um Frieden zu bemühen. In Kamerun herrscht seit 2017 ein Konflikt mit Tausenden Toten zwischen der französischsprachig dominierten Regierung und Separatisten in den englischsprachigen Regionen. Zudem gibt es im muslimisch geprägten Norden Angriffe islamistischer Terrorgruppen.
Schätzungen zufolge leben rund 40 Prozent der 30 Millionen Einwohner in Armut. Opposition, Meinungs- und Pressefreiheit sind stark eingeschränkt. Leos Afrikareise begann in Algerien, weitere Stationen sind Angola und Äquatorialguinea.
Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
