
Bei einem Gottesdienst im Petersdom betonte Leo, dass die Welt nicht durch Waffen oder durch das "Unterdrücken oder Eliminieren von Brüdern und Schwestern" gerettet werde. Sie werde vielmehr gerettet durch das unermüdliche Bemühen, zu verstehen und zu vergeben, ohne Berechnung und ohne Angst. Leo rief seine Zuhörer auf, "ein Jahr des Friedens" zu schaffen.
In seiner Predigt erinnerte der Papst an seine bereits veröffentlichte Botschaft zum 1. Januar als Weltfriedenstag. In dem Schreiben übte er scharfe Kritik an einer zunehmenden Militarisierung des Denkens, an steigenden Rüstungsausgaben und an einer religiösen Überhöhung des Krieges. Er verlangte verstärkte Bemühungen um Frieden durch Diplomatie und Verhandlungen zwischen verfeindeten Staaten.
Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
