
Nach Angaben von US-Diplomaten wurde beim Treffen im Apostolischen Palast unter anderem über Friedensmöglichkeiten im Nahen Osten gesprochen. Der Vatikan erklärte, es habe ein Meinungsaustausch über die internationale Lage stattgefunden. In ihren Mitteilungen betonten der Vatikan wie auch Washington ihre intakten diplomatischen Beziehungen.
Der aus den USA stammende Papst hatte indirekt mehrfach die Politik von Präsident Trump etwa bezüglich des Irans kritisiert und Vertretern Washingtons vorgeworfen, die christliche Botschaft zur Rechtfertigung ihres Vorgehens zu missbrauchen. Trump hatte dem Papst daraufhin mangelnde außenpolitische Kompetenz vorgehalten. Ein von Trump geteiltes KI-generiertes Bild, das ihn in christlicher Heilsbringer-Symbolik darstellte, war auch von Gläubigen anderer Konfessionen als blasphemisch empfunden worden.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
