Vatikan
Papst Leo XIV. feiert zum ersten Mal die Osternacht und sendet Friedensbotschaft

Papst Leo XIV. hat erstmals die Osternachts-Messe im Petersdom geleitet. Er rief dazu auf, sich nicht lähmen zu lassen von Misstrauen, Angst und Egoismus. Viele Menschen hätten im Laufe der Jahrhunderte, manchmal unter Einsatz ihres Lebens, mit Gottes Hilfe diese Steine weggerollt und Gutes vollbracht.

    Papst Leo hält eine große Kerze in den Händen und blickt zur Flamme.
    Papst Leo XIV. bei der Osternachtsmesse im Petersdom (AFP / ANDREAS SOLARO)
    Der Papst betonte weiter, die Bande zwischen den Menschen dürften nicht zerbrechen durch Krieg, Ungerechtigkeit sowie die Abschottung von Völkern und Nationen. Stattdessen müsse Eintracht und Frieden wachsen und gedeihen.
    Heute wird das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche die Ostermesse auf dem Petersplatz leiten und den Segen "Urbi et Orbi" - der Stadt und dem Erdkreis - spenden. Es werden zehntausende Gläubige erwartet. Für viele Katholiken ist die Osternachts-Messe der wichtigste Gottesdienst im Kirchenjahr.
    Diese Nachricht wurde am 05.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.