Katholische Kirche
Papst Leo XIV. fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Papst Leo XIV. hat die weltweite Abschaffung der Todesstrafe gefordert.

    Papst Leo XIV in weißer Soutane
    Papst Leo XIV (Archivbild) (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Evandro Inetti)
    Diese stelle einen Angriff auf die Unverletzlichkeit und Würde der Person dar und sei nach der Lehre der Kirche unzulässig, sagte er in einer Videobotschaft. Anlass ist der 15. Jahrestag der Abschaffung der Todesstrafe im US-Bundesstaat Illinois, aus dem Papst Leo stammt. Derweil will die Regierung unter Präsident Trump die Regeln zur Vollstreckung der Todesstrafe ändern. Das Justizministerium in Washington kündigte an, bei Hinrichtungen auf Bundesebene künftig auch andere Methoden als die Tötung per Giftspritze zuzulassen, etwa durch Erschießen. Laut Menschenrechtsorganisationen haben mehr als 140 Länder der Welt die Todesstrafe abgeschafft oder vollziehen sie nicht mehr.
    Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.