
In seiner Predigt rief das Oberhaupt der katholischen Kirche die Menschen in Angola zu Versöhnung und Zuversicht auf. Der Bürgerkrieg von 1975 bis 2002 habe das Land gezeichnet. Zwietracht und Spaltung wirkten bis heute nach. Etwa 100.000 Menschen nahmen an der Messe teil.
Gestern hatte Papst Leo in Luanda vor Politikern und Diplomaten gesprochen. Dabei prangerte er wirtschaftliche Ausbeutung und unversöhnliche politische Konflikte in dem rohstoffreichen Land an.
Angola ist die dritte Station auf der insgesamt elftägigen Afrikareise des Papstes. Zuvor war er in Algerien und Kamerun. Zum Abschluss reist er nach Äquatorialguinea.
Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
