Katholische Kirche
Papst Leo XIV. ruft in Angola zu Zuversicht nach langem Bürgerkrieg auf

Am zweiten Tag seines Aufenthalts in Angola hat Papst Leo XIV. einen Freiluft-Gottesdienst südlich der Hauptstadt Luanda gefeiert.

    Papst Leo XIV. kommt in Kilamba an, einem Vorort der Hauptstadt Luanda. Er steht in einem Fahrzeug und begrüßt die Gläubigen. Leibwächter sichern das Auto.
    Papst Leo XIV. in Angola (Andrew Medichini / AP / dpa / Andrew Medichini)
    In seiner Predigt rief das Oberhaupt der katholischen Kirche die Menschen in Angola zu Versöhnung und Zuversicht auf. Der Bürgerkrieg von 1975 bis 2002 habe das Land gezeichnet. Zwietracht und Spaltung wirkten bis heute nach. Etwa 100.000 Menschen nahmen an der Messe teil.
    Gestern hatte Papst Leo in Luanda vor Politikern und Diplomaten gesprochen. Dabei prangerte er wirtschaftliche Ausbeutung und unversöhnliche politische Konflikte in dem rohstoffreichen Land an.
    Angola ist die dritte Station auf der insgesamt elftägigen Afrikareise des Papstes. Zuvor war er in Algerien und Kamerun. Zum Abschluss reist er nach Äquatorialguinea.
    Diese Nachricht wurde am 19.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.