
In einer Rede im Präsidentenpalast von Beirut rief das Oberhaupt der katholischen Kirche die rivalisierenden politischen Gruppierungen dazu auf, sich gemeinsam für den Frieden einzusetzen. Das Land sei vielfältig und bestehe aus verschiedenen Religionen und Kulturen, sagte Leo. Was jedoch jeden Libanesen mindestens verbinde, sei die gemeinsame Sprache der Hoffnung. Auf den jüngsten Krieg zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel sowie die aktuellen Spannungen ging der Papst nicht direkt ein.
Zuvor hatte Leo bei seiner Visite in der Türkei Präsident Erdogan für dessen bisherige Vermittlerrolle in Russlands Krieg gegen die Ukraine und im Nahost-Konflikt gedankt. Der Papst bekräftigte zudem die Haltung des Heiligen Stuhls zugunsten einer Zweistaatenlösung.
Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
