Türkei-Besuch
Papst setzt Zeichen für Einheit der Christen

Zum Abschluss seines Besuches in der Türkei hat Papst Leo der Vierzehnte ein Zeichen für die Einheit der Christen gesetzt.

    Papst Leo XIV. während eines Gottesdienstes in Istanbul; er steht neben Patriarch Bartholomew (I.) in der Kirche von Saint George. Daneben sind weitere Geistliche zu sehen.
    Papst Leo XIV. während eines Gottesdienstes in Istanbul; anschließend reiste er in den Libanon weiter. (IMAGO / Catholicpressphoto / IMAGO / VATICAN MEDIA)
    Er nahm in Istanbul an mehreren Messen unterschiedlicher Konfessionen teil - unter anderem in der armenisch-apostolischen Kathedrale. Dort sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche, das armenische Volk habe sich im Lauf seiner Geschichte mutig zum Christentum bekannt - oft unter tragischen Umständen. 
    Die Aussage wurde von Beobachtern als Verweis auf die Massaker osmanischer Truppen an Armeniern im Ersten Weltkrieg verstanden.
    Nächste Station der Reise des Papstes ist der Libanon, wo er am Nachmittag ankam. Bis Dienstag geplant sind unter anderem Treffen mit jungen Menschen und ein Gottesdienst im Freien mit rund 120.000 Gläubigen. Im Libanon bekennt sich ein Drittel der Bevölkerung zum christlichen Glauben.
    Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.