Afrika-Reise
Papst warnt vor negativen Folgen Sozialer Medien und Künstlicher Intelligenz - Gottesdienst mit mehr als 120.000 Menschen

Papst Leo hat auf seiner Afrika-Reise eindringlich vor negativen Folgen Sozialer Medien und Künstlicher Intelligenz gewarnt.

    Kamerun, Douala: Papst Leo XIV. kommt in einer Prozession zur Feier der Messe am Japoma-Stadion.
    Papst Leo XIV. im afrikanischen Kamerun (Andrew Medichini / AP / dpa / Andrew Medichini)
    Vor Studenten und Dozenten in Kameruns Hauptstadt Yaoundé sagte er, in Afrika sehe man neben den faszinierenden Aspekten auch die dunkle Seite der digitalen Revolution. Dazu gehörten nicht nur die ökologischen und sozialen Schäden durch den Abbau von Rohstoffen und Seltenen Erden, so der Papst in der Katholischen Universität Zentralafrikas. Er rief die Studenten auf, Künstliche Intelligenz kritisch zu begleiten.
    Zuvor hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem Fußballstadion in der Stadt Douala eine Messe mit mehr als 120.000 Teilnehmern gefeiert. Bei dem Gottesdienst sprach er den überwiegend jugendlichen Besuchern Mut zu. Die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft rief er auf, den Menschen Brot, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit zu bringen.
    Afrika gehört zu den Weltregionen, in denen die katholische Kirche wächst. Aktuell leben dort 290 Millionen Katholiken, viele davon im jungen Alter.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.