
"Das Jahr ist irgendwie ganz verrückt", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz. Schließlich hätte die EM ursprünglich deutlich früher im Sommer in Rotterdam stattfinden sollen. Doch der Königliche Niederländische Schwimmverband sowie die niederländischen Außen- und Sportministerien beschlossen Ende Februar, die EM nicht auszurichten. Grund hierfür war, dass Russen und Belarussen unter eigener Flagge antreten dürfen und im Siegesfall gar deren Hymne gespielt wird.
Nach wochenlanger Ungewissheit sprang nun die Türkei mit Kocaeli, 100 Kilometer östlich von Istanbul gelegen, als Ausrichter ein - allerdings zu einem deutlich späteren Termin als geplant. "Es ist jetzt zum einen das dritte Jahr in Folge, in dem wir über den Sommer trainieren. Und zum anderen ist das immer die Zeit, in denen die Bäder geschlossen haben, sodass es auch eine Herausforderung ist, wo die eine oder der andere dann trainiert", monierte Schinkitz.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
