
Begleitet wurden sie von Karnevalsvereinen, Trommlern, Techno-Musikern und Alphörnern. Die Straßen der 1,3 Kilometer langen Parade-Strecke wurden von zahlreichen Fans des Musik-Wettbewerbs gesäumt.
Die Schweiz richtet die 69. Ausgabe des ESC aus, weil ihr Kandidat Nemo im vergangenen Jahr in Malmö gewonnen hat. Die Halbfinal-Shows finden am Dienstag und Donnerstag statt, das Finale am kommenden Samstag. Deutschland geht mit dem Geschwisterduo Abor & Tynna und dessen Song "Baller" ins Rennen.
Israelkritische Proteste in Basel
Der Umzug am Sonntag wurde begleitet von israelkritischen Protesten. Vor dem Baseler Rathaus wurden etwa ein Dutzend Palästinenserflaggen geschwenkt. Auf einem Transparent war die Forderung an Israel nach einer Öffnung der Grenzen des Gazastreifens zu lesen, um Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet zu ermöglichen. Nemo hat sich Forderungen angeschlossen, Israel wegen der Angriffe im Gazastreifen und der Blockade von Hilfslieferungen vom ESC auszuschließen. Israels Vorgehen stehe grundlegend im Widerspruch zu den "Werten, die die Eurovision hochzuhalten behauptet: Frieden, Einigkeit und Respekt der Menschenrechte", sagte Nemo der "Huffington Post".
Für Israel tritt beim ESC die Sängerin Juval Raphael an. Sie hat den Großangriff auf Israel überlebt, mit dem die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 den Gaza-Krieg auslöste. Ihr Song heißt "New Day Will Rise". Als Raphael am Sonntag aus dem Baseler Rathaus trat, schwenkte sie eine Israel-Flagge.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
