
"Da die Eröffnungsfeier mehr als zwei Stunden von den Athletendörfern entfernt stattfindet und die Wettkämpfe am darauffolgenden Tag beginnen, haben wir uns aus Leistungsgründen dazu entschieden, dass sich die kanadischen Athleten und das gesamte Team auf die Vorbereitung konzentriert und stattdessen die Eröffnung der Spiele gemeinsam in ihren Dörfern feiert", hieß es in der CPC-Stellungnahme.
Gleichwohl betonten die Kanadier, dass sie sich "mit den ukrainischen Athleten und dem ukrainischen Volk solidarisieren".
Bei der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees im September hatte Kanada gegen die Wiederaufnahme der Russen und Belarussen gestimmt. Sechs russische und vier belarussische Athletinnen und Athleten dürfen per Wildcard bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 15. März) antreten. Nachdem das IPC die Suspendierung der beiden Länder aufgehoben hatte, dürfen die Sportlerinnen und Sportler unter ihrer eigenen Flagge antreten und nationale Embleme zeigen. Im Erfolgsfall würde auch die jeweilige Hymne gespielt werden.
Die Ukraine reagierte empört und kündigte einen Boykott für die Eröffnungsfeier an. Dem schlossen sich Tschechien sowie Russlands Nachbarländer Finnland, Polen, Estland und Lettland an. Der Deutsche Behindertensportverband lehnt einen Boykott dagegen ab.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
