
Das Parlament beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf der Fraktionen von Union und SPD, der eine automatische Erhöhung verhindert. Begründet wird der Schritt mit einer Sondersituation. Es wird auf die angespannte Wirtschafts- und Haushaltslage infolge des Irankriegs verwiesen. Das 2014 vom Bundestag beschlossene Anpassungsverfahren sieht eigentlich vor, die Abgeordnetenentschädigung jährlich zum 1. Juli anhand der Entwicklung des Nominallohnindex anzupassen. In diesem Jahr wären die Diäten um 4,2 Prozent auf 12.330 Euro pro Monat gestiegen.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
