
Schmyhal war gestern in einer ersten Abstimmung durchgefallen. Das Ressort hat in der Ukraine nicht nur mit den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur, sondern auch mit Vorwürfen der Korruption zu kämpfen. Die letzte reguläre Energieministerin war im vergangenen Jahr wegen eines Korruptionsskandals entlassen worden, in den auch ihr Vorgänger verwickelt war.
Neuer Verteidigungsminister ist der ehemalige Digitalisierungsminister Fedorow, auch seiner Ernennung stimmten die Abgeordneten zu. Wie Schmyhal hatte auch er gestern zunächst keine Mehrheit erhalten.
Die Personalien sind Teil einer Regierungsumbildung, die Präsident Selenskyj Anfang des Monats angekündigt hatte.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
