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Parlamentarischer Geschäftsführer: Sommerpause heißt nicht, dass nicht mehr gearbeitet wird

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Bilger, lehnt die Forderung ab, die diesjährige Sommerpause des Bundestags zu streichen.

     Steffen Bilger von der CDU steht am Rednerpult im Bundestag und spricht zu den Abgeordneten. Er trägt einen dunkelblauen Anzug und eine blaue Krawatte.
    Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Bilger, hat auf den Vorschlag reagiert, die Sommerpause des Bundestags in diesem Jahr ausfallen zu lassen. (picture alliance/dts-Agentur)
    Der CDU-Politiker sagte den Sendern RTL und NTV, Sommerpause hieße nicht, dass die Abgeordnetenarbeit ruhe. Das Kabinett tage weiter, Ausschüsse könnten zu Sondersitzungen zusammenkommen. Es sei somit sichergestellt, dass notwendige Entscheidungen ohne Zeitverzug getroffen werden können, betonte Bilger.
    Der Verband "Die Familienunternehmer" hatte den Bundestag zuvor aufgefordert, die parlamentarische Sommerpause in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Stattdessen sollten die geplanten Reformen beraten und beschlossen werden, heißt es in einem Brief an die Abgeordneten von Union und SPD, der mehreren Medien vorliegt.
    Die Parlamentsferien beginnen am 10. Juli und dauern bis Anfang September. Union und SPD wollen nach eigenen Angaben bis zur Sommerpause Grundsatzentscheidungen über die Reformen treffen.
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.