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ParlamentswahlEnges Rennen in Finnland

Der Vorsitzende der Nationalen Sammlungspartei, Petteri Orpo (l.), und der Chef der Sozialdemokraten, Antti Rinne, in einer Fernseh-Diskussion nach der Parlamentswahl in Finnland. (dpa/Lehtikuva/Markku Ulander)
Der Vorsitzende der Nationalen Sammlungspartei, Petteri Orpo (l), und der Chef der Sozialdemokraten, Antti Rinne, nach der Parlamentswahl in Finnland (dpa/Lehtikuva/Markku Ulander)

Bei der Parlamentswahl in Finnland liegt die Sozialdemokratische Partei nach ersten Teilergebnissen an der Spitze. Danach folgen - alle drei dicht beieinander - die rechtspopulistische Partei "Die Finnen", die konservative Partei "Nationale Koalition" und die Zentrumspartei.

Wie das Justizministerium in Helsinki mitteilt, kommen die Sozialdemokraten mit ihrem Vorsitzenden Rinne auf mehr als 18 Prozent der Stimmen. Alle Parteien liegen eng beieinander. Nach derzeitigem Stand folgt die rechtspopulistische Partei "Die Finnen" auf Platz zwei, dahinter liegen die konservative Partei "Nationale Koalition" und die Zentrumspartei. Die Grünen landen demnach auf Platz fünf.

Rund 4,5 Millionen Menschen waren aufgerufen, über die Verteilung der 200 Sitze im finnischen Parlament zu entscheiden. Die Wahllokale schlossen um 19 Uhr unserer Zeit. Rund ein Drittel der Wahlberechtigten wählte bereits in den vergangenen Tagen per vorzeitiger Stimmabgabe. 

Dass mehrere Parteien auf Zahlen im zweistelligen Bereich unter 20 Prozent kommen, hatte sich bereits in den letzten Umfragen vor der Wahl abgezeichnet. Damit könnten die Verhandlungen für eine Bildung einer Koalitionsregierung schwierig werden.

Die bisherige Mitte-Rechts-Regierung war im März zurückgetreten. Sie war an einem Kernprojekt gescheitert, der Reform des Sozial- und Gesundheitssystems. Dieses muss wegen des steigenden Altersdurchschnitts der Bevölkerung angepasst werden.

Neben diesen Reformen war auch der Klimawandel ein zentrales Thema bei der Parlamentswahl. 

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