FDP-Führungsdebatte
Parteichef Dürr positioniert sich gegen Strack-Zimmermann

In der Debatte um die künftige personelle Führung und inhaltliche Ausrichtung der FDP ist der Vorsitzende Dürr auf Distanz zu seiner Konkurrentin Strack-Zimmermann gegangen.

    Der FDP-Parteivorsitzende Christian Dürr gibt im Hans-Dietrich-Genscher-Haus eine Pressekonferenz.
    Der FDP-Parteivorsitzende Christian Dürr (picture alliance/dpa/Kay Nietfeld)
    Diese hatte ihre Bereitschaft bekundet, die FDP künftig in einer Doppelspitze zu führen. Dürr sagte, Strack-Zimmermann stehe für einen anderen Kurs als er. Er wolle, dass die FDP eine optimistische Reformkraft mit einem klar marktwirtschaftlichen Kurs sei, betonte Dürr, der seit Mai vergangenen Jahres Parteichef ist.
    Zuvor hatte Strack-Zimmermann erklärt, die Performance von Dürr sei nicht so gewesen, wie man sich das vorgestellt habe. Das Problem der FDP sei, dass ihre Botschaft nicht angekommen sei, sagte Strack-Zimmermann im Deutschlandfunk. Sie kündigte erneut an, beim Bundesparteitag im Mai als Teil einer Doppelspitze für die Parteiführung zu kandidieren.
    Die Debatte über die Führung der FDP war nach den Misserfolgen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entbrannt.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.